München. 42 Schulen, darunter die Realschule im Dreiburgenland, wurden kürzlich auf Einladung von Google Germany in deren Zentrale als „Digitale Schule“ geehrt. Insgesamt sind in Bayern nun 87 Schulen „Digitale Schule“. Diesen Schulen wurde es durch einen Kriterienkatalog ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst dabei fünf Bereiche, die alle von den Schulen nachgewiesen werden müssen. Dazu gehören Pädagogik und Lernkulturen, Qualifizierung der Lehrkräfte, regionale Vernetzung, Konzept und Verstetigung, sowie Technik und Ausstattung.
MdB Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, rückte in seiner Laudatio die Auszeichnung in das rechte Licht: „Die bayerischen „Digitalen Schulen“ sind die deutschlandweite Spitze bei der Digitalisierung. Mit dem Programm „Digitale Schule“ erhalten die Schulen ein hochwertiges Zertifikat, mit dem sie ihre Anstrengungen belegen können.“ Die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär sowie der Staatsministerin Judith Gerlach, MdL, Bayerisches Staatsministerium für Digitales. Das Signet „MINT-freundliche Schule, dass bei der Auszeichnung ebenfalls vergeben wurde, besitzt die Schule bereits seit dem Jahr 2018.

Foto: Fabian Vogl