Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Seit 2012 führen wir diesen Titel, als Pate stellte sich der langjährige Lehrer der Realschule und MDL a.D. Konrad Kobler zur Verfügung.

Seitdem sehen wir diesen Titel nicht nur als Worthülse, im jeden Schuljahr wird versucht, diesem gerecht zu werden. So greifen viele Veranstaltungen an unserer Schule das Thema auf: Zum Beispiel Pack ma´s, Theateraufführungen, Vorträge und vieles mehr.

Ein Schwerpunkt unserer sozialen Arbeit sind auch die zahlreichen Spendenaktionen, durch die wir uns für die Gesellschaft engagieren.

Denken in Schubladen

Unsere Schule baut und bemalt im Kunstunterricht verschiedener Jahrgangsstufen ein Schubladenelement, das mehrere Meter lang ist. Die Schubladen werden betitelt mit verschiedenen Menschengruppen, z.B. „Alte Menschen, behinderte Menschen, Juden, Muslime, Homosexuelle, kleine Kinder, Jugendliche, Behinderte, Lehrer*innen, Schüler*innen mit guten oder schlechten Noten, Menschen mit heller oder dunkler Hautfarbe, …“ Unsere Schülerschaft soll dann in einer gesamtschulischen Erhebung zu all diesen Gruppen ihre Vorurteile aufschreiben, die nachfolgend in die Schubladen einsortiert werden. Unsere Lernkulisse „Denken in Schubladen“ als Nährboden für jedwede Art von Diskriminierung oder Rassismus ist dann fertig. Innerhalb des restlichen Schuljahres arbeitet jede Klasse mindestens einmal in dieser Lernumgebung an Arbeitsblättern, offenen Arbeitsaufträgen und setzt sich kreativ mit diesem Thema auseinander. Selbstverständlich dürfen und sollen gerade die Schubladeninhalte kritisch untersucht, verändert und ergänzt werden. Besondere Ergebnisse werden auf der Schulhomepage präsentiert.

 

 Elisabeth Müller, StRin (RS)

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